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LIZ, 22.9.2005 - Donnerstag, 22. September 2005 09:43
- Kategorie: 72Stunden
Geschuftet, gelacht und geholfen
72-Stunden-Aktion
Die Aktion 72 Stunden der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft der Jugendverbände (SAJV) hat rund 20 000 junge Leute in der Schweiz dazu bewogen, eine gemeinnützige Arbeit zu verrichten. In Urdorf hat die Cevi einen Spiel- und Erholungsplatz gebaut, in Dietikon haben ebenfalls Cevi-Mitglieder mit verschiedenen Aufträgen Geld für die Stiftung Sozialwerke Pfarrer Ernst Sieber gesammelt. Fazit: Ein grossartiger Einsatz von jungen Leuten für einen guten Zweck.
Punkt 18 Uhr ist am Donnerstagabend der Startschuss zum 72 Stunden-Projekt gefallen. In Urdorf wurde das Geheimnis, was die Cevi anlässlich dieses gemeinnützigen Projekts umsetzen wird, beim Werkhof gelüftet. «Projektgötti» Walter Trottmann übergab das Couvert mit den bis dahin streng gehüteten Informationen. Ein Spiel- und Erholungsplatz soll beim Werkhof erstellt werden. «Wir wollten etwas Nachhaltiges machen», sagt Tobias Bruderer, einer der Leiter, dazu. «Das Ergebnis sieht man noch in fünf Jahren.» Gleich nach dem Start-schuss und der Einteilung der Teilnehmer in verschiedene Gruppen ging es los mit der Arbeit. Schliesslich hat die Cevi geplant, in den 72 Stunden einen Spiel- und Erholungsplatz mit Sitzgelegenheit, Feuerstelle, Schaukel, einem Sinnespfad und einem Weidenhaus zu bauen.
Rund 35 «Cevianer» standen in Urdorf im Einsatz. Bereits am Freitag stellte Tobias Bruderer erfreut fest: «Die Leute machen toll mit.» Einige waren am Schaufeln, andere am Abschleifen und Malen. Zudem gab es einige Betonierarbeiten zu verrichten.
Wenig Schlaf - aber «es ist cool»
Der Platz für die Schaukel musste mit Holzschnitzeln versehen werden, für den Fall, dass dereinst jemand von der Schaukel fallen würde. Auch ein Bagger stand den Spielplatzerbauern zur Verfügung. Mit Landschaftsgärtner Oliver Amrein hatte man einen Fachmann in den eigenen Reihen, der mit dem Bagger umgehen konnte. Kraft und Ausdauer wurde auch jenen abverlangt, die Steine schleppen mussten. Der guten Stimmung konnte dies jedoch nichts anhaben. «Es ist cool», war von einer Cevianerin zu hören, «auch wenn es streng ist und wir nicht sehr viel geschlafen haben.» Ein Kollege meinte: «Die Motivation und das gute Wetter heben das wieder auf.»
Zwischendurch machte jemand mit einer Packung Schokoriegel die Runde, um für den nötigen Energieschub zu sorgen. Auch aus der Bevölkerung kam Unterstützung.
Innert Kürze genügend Sponsoren gefunden
Es seien Leute vorbeigekommen, die etwas zu essen brachten, erzählt Bruderer. Zudem hätten sie keine Probleme gehabt, innert kurzer Zeit verschiedene Sponsoren zu finden.
Nebst dem Beitrag der Gemeinde Urdorf war nämlich noch mehr Geld nötig, beispielsweise um die Hecke, die den neuen Platz vom Werkhof trennt, zu finanzieren.
Am Sonntagabend dann war es endlich geschafft. Der harten Arbeit Lohn: Urdorf hat beim Werkhof Tyslimatt einen neuen und schönen Spiel- und Erholungsplatz erhalten, in 72 Stunden schweisstreibender Arbeit von zahlreichen jungen Menschen erbaut. Das musste gefeiert werden: Mit einem Einweihungsfest wurde das denn auch Werk gebührend eingeweiht. (dvk)









